Augapfel-Tattoos – Der umstrittene Trend aus den USA

Bildquelle: http://www.blickamabend.ch

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Es gibt schöne und verschiedenste Möglichkeiten den eigenen Körper mit Tattoos zu verzieren. Dass nun auch die Augen genutzt werden, unser meist genutztes Sinnesorgan, birgt für mich viele Risiken. Denn hierbei geht es nicht um die normale Körperhaut wie an den Augenlidern beispielsweise, sondern um den Augapfel, auf den die Farbe aufgebracht wird.

Wie kommt die Farbe ans Auge?

Zwischen die transparente Bindehaut und die weiße Lederhaut wird mittels einer Tätowiernadel Farbe gegeben. Diese verläuft infolgedessen, so dass also kein gestochenes Motiv, wie z.B. am Oberarm, möglich ist, sondern nur eine einfarbige Fläche. Da in der Bindehaut keine Blutgefäße sind, blutet diese Art des Tattoo-Stechens immerhin nicht.

Augapfel-Tattoos sind mehr als bedenklich

Trotzdem ist ein Augapfel-Tattoo um ein Vielfaches gefährlicher als eine herkömmliche Tätowierung. Die eingebrachte, schwimmende Farbe wird vom Auge als Fremdkörper wahrgenommen, ähnlich einer Wimper, die in den vorderen Augenabschnitt rutscht. Es kann zu einer allergischen Reaktion oder zu Infektionen kommen. Auch eine Narbenbildung in Form eines Ödems, einer Schwellung auf der Bindehaut, ist nicht ausgeschlossen. So etwas spürt man dann bei jedem Lidschlag.
Daher bieten glücklicherweise nur wenige Tattoo-Studios überhaupt so etwas an:
In den meisten Tattoo-Studios stößt das Augapfel-Tattoo auf keine Gegenliebe. Viele kennen diese Form der Tätowierung gar nicht und die wenigen die etwas damit anfangen können distanzieren sich in den meisten Fällen. Generell ist aber auch die Nachfrage in Deutschland noch sehr gering. Zum Glück, schließlich gibt es unzählige andere und deutlich ungefährlichere Möglichkeiten seinen Körper zu verändern und damit aufzufallen.

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Theres

ist Augenoptiker-Meisterin und beriet bis Ende 2016 unsere Kunden sowohl telefonisch als auch vor Ort im Lensspirit Kontaktlinsen-Studio. Sie weiß, was Kontaktlinsenträger wissen wollen und...

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