Die Top 5 Gründe, warum Brillen böse sind!

Darum sind Brillen böse

Brillen sind individuell und jede hat für sich ihren ganz eigenen Charakter. Mit diesen oder ähnlichen Worten werden uns die Sehhilfen von der Brillenlobby angepriesen. Was jedoch kaum einer weiß: Brillen sind üble Zeitgenossen, die ihrem Besitzer eine scharfe Sicht vorgaukeln, in Wahrheit aber einzig und allein danach streben, ihm das Leben zur Hölle zu machen.

Ich habe für euch einen Blick über den Brillenrand hinaus gewagt und das Seelenleben dieser Pseudo-Sehhilfen ergründet.

Leicht verschwommen, aber garantiert vollgepackt mit Halbwahrheiten und maßlosen Übertreibungen, präsentiere ich euch die Top 5 der Gründe, warum Brillen echt fies sind:

Platz 5: Brillen hassen Entspannung und Freizeitspaß

Es gibt doch nichts Schöneres, als nach einem anstrengenden Tag auf der Couch zu fläzen und TV zu schauen. Wenn da nur die blöde Brille nicht wäre, die Faulenzen offensichtlich gar nicht mag. Kaum liegt man auf der Seite und versucht sich zu entspannen, drückt sie ihren Bügel unaufhaltsam immer tiefer in den Kopf bis die Schmerzen unerträglich werden und man widerwillig eine aufrecht sitzende Haltung einnimmt.

Auch im Urlaub kann die Brille zu einem echten Spielverderber werden. Sie mag das Meer nicht und die faszinierende Unterwasserwelt lässt sie völlig kalt. Da sie zudem noch mit der Taucherbrille auf Kriegsfuß steht, solltet ihr beim Schnorcheln nicht auf eure Brille zählen. Entweder verzichtet ihr also gänzlich auf den Tauchgang oder navigiert im wahrsten Sinne des Wortes als Blindfisch durch die Küstengewässer eures Urlaubsortes. Aber ganz ehrlich, mit -5 Dioptrien verliert dann auch das schönste Korallenriff seinen Reiz.

Platz 4: Brillen lieben den direkten Kontakt zu Fußbällen, Basketbällen, Volleybällen, Handbällen und Tennisbällen

Brillen sind echte Sportskanonen. Besonders Ballsportarten sind ihre Leidenschaft. Sicher kennt auch ihr das aus dem Sportunterricht. Eure Brille ist mit größtem Einsatz voll dabei und wird auch ständig angespielt. Leider überschätzt sie dabei ihre eigenen Fähigkeiten, was zu zerbrochenen Gläsern und verbogenen Bügeln führt. Aber eure Brille wäre keine Brille, wenn sie sich davon unterkriegen ließe und so wirft sie sich nach kostspieliger Reparatur schon in der nächsten Sportstunde wieder todesmutig selbst in die schärfsten Würfe oder Schüsse. Ein echter Teufelskerl eben.

Platz 3: Brillen haben einen unbändigen Freiheitsdrang

Brillen lieben die Freiheit. Sie nutzen jede Gelegenheit, sich von ihrem Besitzer wegzustehlen. Dabei stürzen sie sich einfach todesmutig zu Boden, suchen sich ein sicheres Versteck und verharren dort geduldig – manchmal stundenlang- bis sie sich schließlich ihrem Besitzer zu erkennen geben, der mit aufgescheuerten Knien, schon der Verzweiflung nahe über den Erdboden kriecht.

Bevorzugt starten Brillen ihre Fluchtversuche in großen Menschenmengen, wie der Tanzfläche in der Disco beispielsweise. Aber auch Dunkelheit im Generellen und unwegsames Gelände betrachten sie als ihr persönliches Tor zur Freiheit.

Viele ältere Menschen, die die jahrelangen Fluchtversuche satt haben, legen ihre Brille mittlerweile sogar an die Kette. Ein solches Mittel ist sehr wirkungsvoll, aus ethisch-moralischen Gesichtspunkten meiner Ansicht nach jedoch arg bedenklich.

Übrigens: Eine dauerhafte Flucht kommt für Brillen gewöhnlich nicht in Frage, schließlich haben sie ja eine wichtige Lebensaufgabe zu erfüllen.

Platz 2: Brillen sind extrem engstirnig

Brillen sehen nur das, was sie sehen wollen und drängen diesen Grundsatz auch ihrem Besitzer auf. Nur einen Teil des eigentlichen Sichtfeldes stellen sie als scharfes Bild zur Verfügung. Alles was in den Randbereichen geschieht, bleibt unscharf und verwaschen. Indem Brillen die wichtigste Sinneswahrnehmung ihrer Besitzer einschränken, versuchen sie höchstwahrscheinlich zu verhindern, dass jemand ihrer wahren Bestimmung auf die Schliche kommt. Sicher ist das allerdings noch nicht. Es arbeiten jedoch zahlreiche Forschungsteams auf der ganzen Welt bereits daran, diese Hypothese zu beweisen.

Platz 1: Brillen behindern die Sicht so oft es nur geht

Dass Brillen die Fehlsichtigkeit ihres Besitzers korrigieren und damit eine helfende Funktion haben, ärgert sie selbst am meisten. Dennoch sind sie sich im Klaren darüber, dass dieser Deckmantel die einzige Möglichkeit ist, ihre fiesen Pläne in die Tat umzusetzen. Um den Nutzen als Sehhilfe auf ein Minimum zu reduzieren, haben Brillen verschiedene Möglichkeiten zur Sichtbehinderung entwickelt. Das Beschlagen der Gläser hat sich dabei als wahrer Geniestreich entpuppt. Schon kleinste raumklimatische Veränderungen vernebeln die Sicht des Besitzers und setzen ihn kurzfristig außer Gefecht. Diese Momente sind für die Brillen perfekte Gelegenheiten, um nach potentiellen Fluchtmöglichkeiten, Schlupflöchern und Verstecken Ausschau zu halten.

Das Beschlagen der Gläser führt auch den einzig nützlichen Zweck einer Brille ad absurdum und ist somit die unumstrittene Nummer 1 im Ranking, warum Brillen echt miese Typen sind.

Es gibt eine Möglichkeit, der Tyrannei der Brillen zu entkommen

Dass Brillen abgrundtief böse sind, dürfte somit eindeutig bewiesen sein. Doch was tun, wenn die eigene Fehlsichtigkeit eine Sehhilfe zwingend erfordert?

Ganz einfach, es gibt ja auch Kontaktlinsen! Die kleinen Schwestern der Brille sind charakterlich deren krasses Gegenteil. Kontaktlinsen halten sich am liebsten im Hintergrund, versuchen Ärger zu vermeiden und passen sich unterschiedlichsten Augen an, um so angenehm wie möglich zu sein. Außerdem sind sie unkompliziert und für jeden Spaß zu haben.

Doch Vorsicht: Die Brillen haben die Zeichen der Zeit erkannt und mitbekommen, dass es mittlerweile andere effektive Möglichkeiten gibt Sehschwächen auszugleichen. Um Ihre üblen Absichten dennoch weiterhin verwirklichen zu können, haben sie auch schon eine neue Tarnung gefunden, die von ihren Mittelsmännern lautstark propagiert wird: Die Brille als Mode-Accessoire.

Mit welchen fiesen Machenschaften haben euch eure Brillen schon in den Wahnsinn getrieben?

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Immanuel

ist Online-Redakteur bei Lensspirit und bereichert unseren Blog mit spannenden Artikeln zu den Themen Ausbildung, Forschung, Wissenschaft und Kultur.

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