Optifog – Brillengläsern die nicht beschlagen?

Quelle: essilor.de

Erfindungen werden anfangs oft verlacht

Neben Bifokal- und Gleitsichtbrillen sind beschlagfreie Gläser die wohl größte Erfindung in der Brillenentwicklung. Wie oft hat man sich schon im Winter geärgert, wenn man vom Kalten ins Warme trat und unfreiwillig blind wurde? Oder wenn man beim Kochen plötzlich im Nebel steht? Da half bisher nur die Brille gründlich zu putzen. Die französische Firma Essilor war es schließlich, die dem Ganzen ein Ende setzte. Der heutige Konzern-Chef Hubert Sagnières erinnert sich gern an seine Anfänge bei Essilor und wer ihn auf die Idee der beschlagfreien Gläser gebracht hat. Sagnières fing als Marketing-Chef an und machte sich Gedanken mit welcher Strategie das Unternehmen zum Marktführer werden könnte, das es heute ist. Deswegen fuhr er in sein Heimatdorf und fragte den Dorfoptiker nach Rat und dieser hatte natürlich eine zündende Idee: „Finde Brillengläser, die nicht beschlagen.“ Von seinen Kollegen wurde der heutige Konzern-Chef für diesen Einfall ausgelacht. Doch er ließ sich nicht beirren. Denn schon der Ingenieur Bernard Maitenaz hatte 1951 eine Patentidee für Brillenglas mit variablen Fokus von der er überzeugt war. Heute kennt man diese Erfindung als Gleitsichtglas und sie ist nicht mehr wegzudenken. Die französische Firma Essilor sicherte sich sofort dieses Patent. Die Brillengläser werden von Essilor unter dem Namen Varilux am meisten verkauft.

Ein Anfänger setzt sich durch

Der Marketing-Chef Hubert Sagnières setzte sich durch und schließlich wurde in der Firma Essilor Optifog erfunden, die ersten beschlagfreien Gläser. Das funktioniert mit Hilfe der Nanotechnologie. Dudurch konnte eine ganz feine hydrophile Beschichtung für Gläser entwickelt werden, die aktiviert von einer Flüssigkeit, fünf bis sechs Tage lang verhindert, dass die Brille beschlägt. Strategie-Chef Eric Thoreux erklärt die Funktionsweise folgendermaßen: „Die mikroskopisch kleinen Wassertropfen, die den Nebel formen, werden so gleichmäßig auf der Oberfläche der Gläser verteilt, dass eine feine Wasserschicht entsteht, die vom Brillenträger nicht wahrgenommen wird.“ 5 Jahre hat die Entwicklung dieser kleinen Sensation gedauert, die seit Herbst letzten Jahres auch bei uns in Deutschland auf dem Markt ist. 30 Euro zusätzlich soll der Durchblick kosten und die Aktivierungs-Flüssigkeit zehn Euro pro Flasche.

Lustig sind auch die TV Kampagnen:

Wäre Optifog eine Alternative für euch, gegen das Schleiersehen?

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arbeitete bei Lensspirit im Kundenservice und bereicherte als Autor für das Social Media Team diesen Blog mit spannenden Themen rund um das Thema Kontaktlinsen.

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1 Kommentar

  1. Holger Thoma

    Ich finde Optifog ein sehr geniale Sache. Ich trage selber seit ca. 3 Monaten diese Gläser und bin voll davon überzeugt. Der Werbespot ist zudem sehr gelungen.

    Schöne Grüße aus München.

    Holger Thoma

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