Woche des Sehens: Exklusivinterview mit Pressesprecher Volker Lenk

Woche des Sehens Lensspirit

Am kommenden Freitag dem 8.Oktober startet die neunte Woche des Sehens, eine deutschlandweite Kampagne, die es sich mit starken Partner zur Aufgabe gemacht hat, das Thema Augen und Augengesundheit in den Blickpunkt zu rücken. Deutschlandweit finden so vom 8.-15. Oktober diverse Veranstaltungen zu dem Thema statt. Lensspirit liegt das Thema Vorbeugung und Aufklärung ebenfalls sehr am Herzen und beteiligt sich in diesem Jahr mit spannenden redaktionellen Beiträgen hier im Blog. Im Vorfeld hatten wir die Gelegenheit, Volker Lenk, dem Pressesprecher der Woche des Sehens, ein paar Fragen zu stellen.

Auf zum Interview!

Lensspirit: Hallo Herr Lenk. Wie ist die Idee der „Woche des Sehens“ entstanden und was genau erwartet Interessierte zu dem Thema in dieser Zeit?

Volker Lenk: Die Woche des Sehen findet vom 8.-15. Oktober deutschlandweit statt und ist im Jahr 2002 aus der Zusammenlegung von zwei Gedenktagen entstanden. Dem Welttag des Sehens, in diesem Jahr am 14. Oktober 2010, und dem Tag des weißen Stocks am 15. Oktober . Ziel war es, die Aufmerksamkeit, die beide Tage zum Thema Augen und Blindheit erzeugen, in einer Infokampagne zu bündeln. Mit inzwischen acht Partnern in der Organisation ist die Kampagne im neunten Jahr in Folge breit aufgestellt und erreicht zahlreiche Interessierte über lokale Partner wie Augenärzte und Verbände. Diese erhalten mit der Woche des Sehens eine Plattform, um in Form von Veranstaltungen und Vortragsreihen auf unsere wichtigen Themen aufmerksam zu machen.

Lensspirit: Können Sie uns ein paar Beispiele für Aktionen aus dem letzten Jahr geben?

Volker Lenk: Da gibt es einige. Einer der bekanntesten Partner im letzten Jahr war das Warenhaus Galeria Kaufhof, welches in zahlreichen Filialen deutschlandweit Sehtests für seine Mitarbeiter angeboten hat. Eine Gruppe organisierte eine Radtour auf einem 8-sitzigen Tandem mit sehenden und blinden Fahrern, um so unterwegs auf deren Belange aufmerksam zu machen.  Beliebt sind auch Aktionen im Dunkeln. Zum Beispiel wurde in einem Kino ein Gottesdienst in völliger Dunkelheit abgehalten. Sie sehen, kreative Ideen gibt es viele.

Lensspirit: Klingt spannend. Lensspirit trägt seinen Teil im diesem Jahr gern mit redaktionellen Beiträgen rund um das Thema Aufklärung und Augengesundheit bei. Wie sieht die bisherige Resonanz von anderen Partnern zu der Kampagne aus? Können Sie uns da ein paar Beispiele nennen?

Volker Lenk: Gern. Ingesamt sind in diesem Jahr ca. 300 Aktionen geplant. Zu den Highlights 2010 zählt z.B. ein Theaterstück am 15. Oktober in Dresden, bei dem die Aufführung auch über Gerüche, Geschmack und Tastsinn erlebbar wird. In Weimar wird ein übergroßes und begehbares Modell eines Auges aufgestellt und in Hannover kann ein 3-Gänge-Menü in absoluter Dunkelheit genossen werden.

Lensspirit: Gibt es Schätzungen, wie viele Menschen Sie mit ihrer Kampagne erreichen?

Volker Lenk: Schätzungen sind schwierig, da wir ja keine Kontrolle über die Reichweite unserer zahlreichen Aktionspartner haben. Die mediale Aufmerksamkeit ist auf jeden Fall riesig und wir rechnen wie in den vergangenen Jahren wieder mit um die 1.000 Artikeln, meist durch regionale Zeitungen, die über Aktionen vor Ort berichten. In der Summe ist das dann eine Reichweite, die in den zweistelligen Millionenbereich geht. Und Aufmerksamkeit ist natürlich Ziel der Kampagne.

Lensspirit: Das ist ja dann schon beachtlich und wir freuen uns, unseren Teil dazu beitragen zu können. Ein Themenstrang in diesem Jahr bezieht sich auch auf die Situation in Entwicklungsländern z. B. in Afrika. Da ist die Situation noch weitaus schlechter als hierzulande. Was kann man tun, um diesen Menschen zu helfen?

Volker Lenk: Da gibt es Verbände und Organisationen, die vor Ort unterstützen. Diese kümmern sich zum Beispiel um sauberes Wasser und Vitaminversorgung und bekämpfen so die Hauptursachen für Augenkrankheiten. In Deutschland sensibilisieren sie vor allem für das Thema. Wirklich helfen können Menschen hier in Deutschland in der Regel vor allem mit Spenden.

Lensspirit: Finanzielle Unterstützung ist wichtig. Bei Lensspirit geht’s aber auch mit einer alten Brille, die wir Menschen in Uganda durch unserer Soziales Projekt „Die Rote Brille“ [http://die-rote-brille.de ] zur Verfügung stellen.  So sind in gut einem Jahr schon über 50.000 Brillen gesammelt wurden. Die neunte Woche des Sehens steht ganz im Zeichen von aufklären, vorbeugen und verstehen. Was empfehlen Sie als abschließende Frage Menschen, denen das Thema Augengesundheit wichtig ist, aber die nicht so richtig wissen wo sie sich hinwenden sollen?

Volker Lenk: Unsere Webseite www.woche-des-sehens.de natürlich an erster Stelle. Dort gibt es jede Menge Ratschläge und Tipps zum Thema. Jeder sollte aber auch die Verantwortung für die eigene Augengesundheit und die seiner Familie übernehmen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr sowie im Kleinkindalter sind enorm wichtig, um Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und dauerhaften Schäden vorzubeugen.

Lensspirit: Vielen Dank für Ihre Zeit und das Interview und viel Erfolg mit der Woche des Sehens.

Volker Lenk: Gern geschehen.

Zur Person:

Pressesprecher Volker Lenk

Volker Lenk ist 46 Jahre alt und Pressesprecher der Woche des Sehens und des DBSV – Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.

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war bis Dezember 2012 bei Lensspirit für die Bereiche Kommunikation und Social Media Marketing zuständig. Im Blog kümmerte er sich um die Redaktion und war...

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