Implantierte Kontaktlinsen – Lösung für starke Fehlsichtigkeit?

Kontaktlinsenimplantatoperation

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Kontaktlinsenimplantatoperation

Viele Menschen kämpfen mit einer starken Sehbehinderung. Das geht teilweise so weit, dass sie keine Kontaktlinsen tragen können, sich nicht mehr trauen Auto zu fahren oder einfach keine Brille tragen möchten. Was also tun, um wieder einen Teil seiner Lebensqualität zurückzubekommen? Früher spielten einige mit dem Gedanken, eine Lasertherapie machen zu lassen. Aber es gibt eine Alternative zur Lasertherapie – implantierte Kontaktlinsen. Das bietet natürlich viele Vorteile. Zum einen lässt sich der Eingriff rückgängig machen und direkt nach der OP kann der Patient schon wieder sehen. Dabei handelt es sich auch um einen sehr teuren Eingriff von ca. 2000 bis 3000 Euro pro Auge und die Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht. Jede Operation birgt Risiken. Dessen sollte sich jeder bewusst sein, der sich zu einer OP entschließt, und sich bei seinem Augenarzt über alle Risiken aufklären lassen.

Der Eingriff

Der gesamte Eingriff ist Millimeterarbeit und ein sehr filigraner Akt. Der Arzt macht einen seitlichen Schnitt in die Hornhaut. Dann nutzt er einen Schieber mit dem er die Kunststofflinse in die Augenkammer gleiten lässt. Genau vor der natürlichen Linse platziert sich dann die künstliche Linse mit ihren vier Haltefüßchen. Die Naturlinse des Auges bleibt erhalten und auch die Hornhaut bleibt unverändert, was beim Lasern nicht der Fall ist. Dabei kann der behandelnde Arzt zwei verschiedene Methoden anwenden. Einmal wird die Linse vor die Regenbogenhaut gesetzt, bei der anderen Methode wird die Kontaktlinse hinter die Regenbogenhaut direkt vor die natürliche Linse gesetzt.Der Eingriff findet ambulant statt und dauert nicht länger als 10 Minuten. Das lohnt sich natürlich nur für Menschen mit einer wirklich starken Fehlsichtigkeit ab einer Dioptriezahl von minus acht. Ab einer Dioptriezahl von minus sechs ist eine Lasertherapie kaum noch möglich. Denn dann muss sehr viel am Auge verändert werden. Wie schon erwähnt wird im Gegensatz zur Lasertherapie beim Implantat nichts an der Hornhaut verändert. Die wichtigste Voraussetzung für implantierte Kontaktlinsen ist eine konstante Sehschärfe und ein ausgewachsenes Auge. Das Leben mit dem Implantat ist sehr unkompliziert. Denn das rausnehmen und reinigen entfällt natürlich nun ganz. Man spürt die Linse nicht und auch beim Sport treiben muss man sich keine Gedanken mehr machen. Allerdings sollte man nicht am Auge reiben und auch das Autofahren kann Schwierigkeiten bereiten. Denn das Licht anderer Fahrzeuge kann sich in den Augen spiegeln. Einige Patienten reden von Lichthöfen und Blendeffekten. Davon sind meist jüngere Menschen betroffen, weil sich ihre Pupillen nachts stark erweitern. Dies verliert sich mit dem Alter und auch an die Lichthöfe gewöhnt sich das Auge, sodass man sie bald schon nicht mehr wahrnimmt.

Kommt diese OP für euch in Frage?

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arbeitete bei Lensspirit im Kundenservice und bereicherte als Autor für das Social Media Team diesen Blog mit spannenden Themen rund um das Thema Kontaktlinsen.

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