Man muss für eine Sache „brennen” – Die IMEX 2010 in Frankfurt

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Und wir waren natürlich live dabei. Was heisst eigentlich wir – ich, Carolin Schreinert, Verantwortliche für Sekretariat und Eventmanagement bei Lensspirit.

Seit Februar bin ich im Unternehmen tätig und freue mich jeden Tag über meine abwechslungsreichen Aufgaben. Um auch immer up to date zu bleiben, erschien mir der Besuch der IMEX, als größte Messe im Meeting- und Veranstaltungsbereich, als eine gute Idee und davon möchte ich euch nun ein paar Eindrücke übermitteln…

Die Sonne strahlt schon über dem Frankfurter Messegelände, als ich am 25.5.2010 gegen 9:00 Uhr dort eintreffe. Der freundliche Empfang der Messemitarbeiter und die gute Organisation haben mich gleich zu Beginn positiv auf meinen Besuch eingestimmt und ich war gespannt, was mich erwarten würde. Der Vortrag der mich am meisten interessiert hat, fand 9:30 Uhr in einem separaten Raum statt: „Corporate Events mit Mehrwert, Referent: Aimé Sans, Business & Nature GmbH“.

In diesem Vortrag drehte es sich hauptsächlich um Corporate Social Responsibility (CSR), kurz gesagt die soziale Verantwortung eines Unternehmens gegenüber Mitarbeitern, Kunden und der Öffentlichkeit, welche schon seit über 50 Jahren eine Rolle in den Köpfen vieler großer Manager spielt. Beschrieben wurden keine Umsatzanstiege durch teure Kampagnen oder Hilfsprojekte, beschrieben wurde lediglich ein Gefühl – das Gefühl etwas Gutes zu tun und für eine Sache „zu brennen“. Und das ist eines der schönsten Gefühle, die es überhaupt gibt.

Habt ihr denn zum Beispiel schon einmal etwas von einem DreamBag gehört, was man erwerben kann?- Nein? Dann werde ich euch mal auf die Sprünge helfen. Ein DreamBag beinhaltet 15 Fußballtrikots und Schuhe, welche mit dem entsprechenden Firmenlogo gebrandet werden. Dieses Fußballequipment geht an eine Fußballmannschaft von 15 Kindern in Südafrika, die dann bei einem Fußballturnier auf richtigen Rasen gegen andere Mannschaften spielen können, auch gemeinsam mit dem Unternehmen, das das DreamBag gesponsort hat. Und wer weiss, wie die Umstände in Südafrika teilweise sind, der kann sich sicher vorstellen, dass es das Allergrößte für die kleinen Jungs und Mädchen ist, die sonst in zerlumpten Sachen im Dreck spielen. Sie werden für einen Tag von schüchternen Kindern zu Helden auf dem Spielfeld und das haben sie euch zu verdanken. Das Ganze hat sich in Südafrika sogar schon zu einer Art Volksfest entwickelt.

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Um diese CSR erfolgreich zu praktizieren, braucht man laut Herrn Sans 5 Schritte:

Schritt 1:

Begeistert die anderen von eurer Idee. Überzeugt mit strahlenden Kindergesichtern und einem motivierten Team in Videos und auf Fotos.

Schritt 2:

Prüft die Rahmenbedingungen. Wie hoch ist das Budget, das zur Verfügung steht und wie viel Zeit nimmt das Projekt in Anspruch. Und wer möchte sich überhaupt alles beteiligen?

Schritt 3:

Recherche/Recherche/Recherche

Investiert viel Zeit und sucht euch eine bekannte Organisation, die euch unterstützt. Welche Genehmigungen werden benötigt, welche gesetzlichen Vorschriften gelten?

Schritt 4:

Entwicklt ein Konzept, was auch zum Unternehmen passt und das Unternehmens Know-How wieder spiegelt. Denkt dabei langfristig, um eine gewisse Nachhaltigkeit zu sichern.

Schritt 5:

Authentizität und Freude. Ihr selbst müsst für dieses Thema „brennen“ und eine gewisse Sehnsucht in den anderen wecken. Wenn ihr selbst von dem Projekt überzeugt seit, werdet ihr auch andere mit eurem Enthusiasmus anstecken um etwas Großartiges zu schaffen.

Wenn ich den Messetag im Nachhinein noch einmal Revue passieren lasse, kann ich sagen, dass Lensspirit eindeutig schon zu den Unternehmen gehört, die etwas Großartiges schaffen. Zum Beispiel mit unserem Rote Brille Projekt, oder unserer World Vision Patenschaft. So etwas macht die Mitarbeiter stolz auf Ihre Chefin und Ihr Unternehmen und dieses Gefühl ist unbezahlbar.

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Über den Autor /


ist eine ehemalige Mitarbeiterin und verantwortete bei Lensspirit den Bereich Events.

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